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Himmelfahrtsrennen in Nordhastedt, 13.05.2010

   
 


 

 

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Himmelfahrtsrennen in Nordhastedt,
am 13.05.2010


Gestern bin ich in Nordhastedt beim Himmelfahrtsrennen mit der Nummer 1 an den Start gegangen. Es war ein super Rennen, obwohl man im eigenen Ort immer mit gemischten Gefühlen fährt. Zum einen freut man sich, daß alle Freunde und Fans zum Zugucken kommen, zum Anderen setzt man sich damit aber auch ganz schön unter Druck, weil man ja sein bestes Geben will. Ich habe alles gegeben, was drin war, und bin dann am Ende 4. geworden. Es war super, ich habe mir jeden einzelnen Punkt erkämpfen müssen. Aber der 4. Platz ist eben immer der undankbarste.
Mein Team und ich haben uns erst mal bei der Abnahme mit der netten Familie Jacoben aus DK unterhalten.




Heute haben wir unsere Box in Nordhastedt mit Henry v.d. Steen geteilt.




Mein Bruder Nik war natürlich auch mit an Bord. Er mußte ordentlich schrauben, damit er schon mal fürs Training in Dohren Übung  bekommt.




Auf dem Foto ist mit unserem Kumpel Toni noch alles in Ordnung. Das war noch vor seinem Sturz.




Zum Glück ist alles doch nicht so schlimm mit seiner Hand, wie zuerst angenommen. Mama hat heute mit ihm telefoniert. Seine Hand ist Gott sei Dank nicht gebrochen. Er muß nur noch zwei Tage im Krankenhaus bleiben,weil er noch amTropf liegt und Antibiotika bekommt, damit sich die Hand nicht entzündet.Die Wunde ist noch voller Dreck, der Abrieb vom Reifen ist noch in der Wunde. Nochmal von hier aus " Gute Besserung" lieber Toni.
Mein erster Lauf lief allererste Sahne. Ich bin von rot gestartet und es lief alles perfekt.



Ich bin als erster in die Kurve reingefahren. Ich konnte Bjarne Nilson, Marcel Limberger und Henry v.d. Steen hinter mir lassen. Das waren die ersten drei Punkte.



Ich bin dann glücklich als erster durchs Ziel gefahren.



Im zweiten Lauf mußte ich dann auf blau starten. TB und ich haben die Bahn erst einmal untersucht.



Nachdem ich beim Start ankam, habe ich gemerkt, daß etwass nicht stimmte. Papa mußte schnell noch mal ran zum Schrauben. Die zwei Minuten liefen.



Papa hatte, wie immer, alles im Griff. Dann kam der zweite Start.



Auch den konnte ich wieder gewinnen.
Leider hat Ronny Weiß mich dann  doch noch geholt.



Dann in der Runde kam es zum Sturz. 


 

Ich durfte beim Wiederholungslauf wieder mit ans Band, während Marcel Helfer als Abbruchverursacher nicht mehr mitstarten durfte.




Mein Team hat schnell die Ersatzmaschine aus dem Fahrerlager geholt, mit dem ich dann zwei Punkte einfahren konnte. Aber bis es dazu kam, mußte Papa noch schnell die Kupplung einstellen. Maik Lüders war auch zur Stelle, um auf die Schnelle zu helfen.



In den Pausen habe ich mich dann bei meiner Familie aufgehalten.
Meine kleine Cousine Anna ist auch extra nach Nordhastedt gekommen.




In der Pause wurde dann noch mein Kumpel Sönke Petersen von Egon Müller zur derzeitigen gesundheitlichen Situation befragt.




Aber wir kennen Sönke und wissen: Er ist ein Kämpfer und schafft noch viel mehr, als er es bis jetzt schon geschafft hat.

Rennfahrer unter sich:


Das Leben kann so viel Spaß machen.
Nils Hesse, René Deddens und ich haben gut lachen.
Für Mama Papparazzi können wir aber auch ordentlich aussehen!



In der Zwischenzeit hält mein Sponsor von der Dekra, Herr Thomas Kablitz, erst mal Smalltalk mit Nik in der Box. Und das Wurstbrötchen schmeckt auch dabei.



Gefreut habe ich mich auch ganz doll, daß fast meine ganze Familie mit Tanten, Onkeln, Cousinen und Cousins zum Gucken gekommen sind.



Als Lokalmatador hatte ich auch einige Autogramme zu geben.



In meinem 3. Lauf hatte ich auch wieder einen Bombenstart. Es klappte wie geschmiert. Den Lauf konnte ich dann mit zwei Punkten beenden.



Sloty, Sönke und ich haben uns , wie immer, zwischen den Rennen ausgetauscht.




Am Ende hatte ich dann den 4. Platz erreicht.



Trotz allem bin ich mit meiner Leistung zufrieden.

Im letzten Lauf habe ich dann den 3. Platz belegt. Das war der Sonderlauf "Highway to Heaven". Den Lauf hat Kenneth D. Jensen aus DK, vor Ronny Weiß und mir gewonnen. Es war ein tolles Rennen, wenn man die Stürze nicht bedenkt. Mein Motorrad hat leider auch mehr abbekommen, als zuerst angenommen. Aber wie sagen meine Eltern immer:
Material  kann man ersetzen !!!
In diesem Sinne, bis zum nächsten Rennen in Norden am Pfingstmontag.





 
 

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Ich danke meinen Eltern, meinem Bruder Nik und meinen Mechanikern für Ihre aufopferungsvolle Unterstützung!