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U21 Team EM-Finale


U21 Team EM Finale, 08.09.2012



Wir haben alles gegeben, aber uns wurde auf ganz knallharte Art und Weise gezeigt, wo wir in Deutschland mit dem Speedwaysport stehen. Wir haben noch ganz schön viel zu lernen. Aber es ist auch ganz schön deprimierend, wenn man überall im Netz liest, daß wir die absoluten Außenseiter sind.Nur weil die EM in Deutschland ist, durften wir daran teilnehmen. Aber mal ganz ehrlich, können wir was dafür, daß die EM in Landshut gefahren wurde? Sollen wir von der Teilnahme zurücktreten, nur weil wir nicht für gut genug empfunden werden? Wenn nicht jetzt in jungen Jahren, wann soll man es denn dann richtig lernen? Es liegt doch nicht an uns, daß die anderen Länder die Junioren mehr fördern. Hätte man den deutschen Junior bei der Bundesliga gelassen, hätten wir auch mehr Möglichkeiten zu lernen. Statt dessen wird man nun angemacht, weil wir nur "Scheiße" gefahren sind. Sorry, so was baut nicht auf und ist bestimmt auch nicht für die positive Zukunft von Vorteil.
Aber nun zum Bericht von gestern: 
Wir hatten mit 8 Stunden Autofahrt eine ganz schöne Strecke zu reißen. Da Danny aber fahren mußte, hat er nur die ersten Stunden gefahren,danach hat er sich schlafen gelegt. Nachdem wir dann auch endlich ins Fahrerlager einreisen konnten, haben wir dort erst einmal alles ausgepackt und uns eingerichtet.





Frank Ziegler hat uns dann auch ganz nett am Morgen begrüßt. 
Danny war eigentlich schon wieder ganz fit. Dafür, daß er erst seit ein paar Wochen wieder laufen darf, nach seinem Beckenbruch, hat er alles dafür getan, um fit zu sein. 3-4 mal wöchentlich hat er sein Fitnessstudio besucht und die verloren gegangenen Muskeln wieder aufgebaut. 
Selbst bei der Kombivergabe mußte geschmunzelt werden, denn nicht jeder Kombi paßt jedem. Jeder hat versucht, für sich das beste rauszupicken.



Nik und Sloty haben vom Vorjahr geschwärmt, als sich Kai und Danny für das U21 EM-Finale in Slovenien qualifiziert haben.



Und Volker hat mal wieder ordentlich zu schrauben gehabt.



Nachdem Danny, Michell und Kai sich endlich einen Kombi ausgesucht haben,



konnte das Training ja auch beginnen.



Die Motoren wurden warm laufen gelassen.
Jeder Handgriff saß bei allem im Team.





Nik hatte endlich mal wieder Lust, uns zu begleiten.

Daß Danny Bock auf´s Fahren hatte, konnte man ihm ansehen.



Unser Team Manager Sönke Petersen hat seine Arbeit wieder vorbildlich gemacht. Er weiß halt, wovon er spricht.



Letzte Tips dann noch, bevor es auf die Bahn geht.



Und dann ging es los, das richtige Set up zu finden.



Spaß hatte Danny !!!





 
Und dann war das Training beendet.
Eigentlich dachten wir, daß wir uns ein bißchen ausruhen konnten, aber daraus wurde nichts. Als wir erneut zur Abhanme mußten, haben die Herren einen Rahmenbruch festgestellt. So ein Mist. Renndienst Schinko konnte ihn nicht auf die Schnelle schweißen, so blieb uns nichts anderes übrig, schnell einen neuen Rahmen zu kaufen und alles umzubauen.
Auch das hat dann alles noch gerade so mit der Zeit gepasst.
Der neue Rahmen war drin. Danny mußte dann nur noch seine Kupplung einstellen.



Ab ging es zur Fahrervorstellung.



Zu den Läufen kann ich nur sagen:
Es war eine ganz schön enge Kiste zwischen Polen und Dänemark. Wir sind leider das Schlußlicht geblieben. Zu Danny´s Läufen kann ich nur sagen, daß der erste Lauf schon mal besch.... anfing. Er hatte einen super Start und hat voll mit in die erste Kurve reingehalten, aber leider ist er dann in der zweiten Kurve an dritter Stelle liegend gestürzt. Schade, der eine Punkt war weg.

Lauf 2

Seinen zweiten Lauf konnte er dann wieder gut starten. Er war an 3. Stelle liegend, als hinter ihm der Ukrainer Tcukanov amStart ausfiel. Auf jeden Fall sein erster Punkt.

Lauf 6

Seinen 3. Lauf konnte er nur mit null Punkten beenden, zu stark waren die Gegner Jensen, DK, PI.Pawlicki PL, und Kobrin UA.
Sein vierter Lauf hatte es dann in sich. Der Start hat echt lange gedauert und Loktaev aus UA ist ins Band gefahren. Disqualifikation. Dann der Wiederholungsstart. Danny hatte einen Bombenstart und konnte an zweiter Stelle hinter Pawlicki aus den Bändern schiessen. Damit wollte sich Nicklas Porsing aber nicht zufrieden geben. Er hat drei Runden versucht, an Danny vorbei zu kommen, was ihm aber nicht gelungen ist, und dann hat er zu viel gewollt und ist hinter Danny fahrend gestürzt. Tat uns leid, weil Stürze nie schön sind, aber manchmal muß man sich auch mit nur einem Punkt zufrieden geben können. Nun gab es keinen Punkt für Porsing, aber endlich zwei für Danny.

Der Lauf

Und da Danny mit seinen 3 Punkten der beste Fahrer war, mußte er dann den Lauf der besten Fahrer bestreiten. Das ist schon eine ganz andere Nummer. Auch wenn Danny hinter Mikkel B. Jensen, Piotr. Pawlicki und Andriy Kobrin ins Ziel gekommen ist, hat er bis zum Schluß versucht, wenigstens noch einen Punkt zu ergattern. Er hat gefightet. 
Zum Ende:
Wir haben verloren, weil wir noch viel mehr Praxis brauchen, aber das gibt niemandem das Recht uns zu beschimpfen, daß wir Scheiße gefahren sind. Kritik kann man nur dann äußern, wenn man es selber besser kann. Und deswegen den Kopf in den Sand stecken, auf keinen Fall. Die Fans die Danny kennen, wissen: Jetzt erst recht. 
Die Videos vom Rennen folgen in den nächsten Tagen.
 

Roggenweg 12, 25785 Nordhastedt