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WM -Vorlauf in Lendava; Slowenien, 08.05.2010


WM-Vorlauf U21 in Lendava, Slowenien

Mein 1. Auftritt bei einem WM-Vorlauf zur
U 21  in Lendava in Slowenien am 8.5.2010

Mein Team und ich haben am Freitagnachmittag gegen 13.30 Uhr die Reise zum



in Slowenien angetreten. Es lagen satte 1400 Kilometer vor uns, die uns nach einem 16 Kilometer langem Stau in Hamburg nicht schmackhafter gemacht wurden. Samstag morgen gegen 7.00 Uhr sind wir angekommen. Die Gastfreundschaft in Lendava war super, es hat fast alles gepaßt, außer meiner Leistung. Ich war zwar gut drauf, hatte super Starts, mußte mir aber eingestehen, daß es eben die besten Fahrer der ganzen Welt sind, gegen die ich antreten mußte. Und es war einfach eine Nummer zu hart für mich. Ich war mit meinen 16 Jahren mit 2 Jahren Abstand der jüngste Teilnehmer. Und das merkte ich auch. Ich bin fast ausnahmslos gegen Berufsrennfahrer angetreten, die eben viel mehr Erfahrung haben. Aber:
Dabei sein ist alles !!!!!!
Ich habe es zumindest geschafft, mich für den Lauf zu qualifizieren und gehöre somit zu den 90 besten Speedwayfahrern U21 der ganzen Welt.
Ich bin mit der Startnummer


an den Start gegangen. Trotz der langen Autofahrt war ich gut drauf.



Papa und Dicki haben die Motorräder warm laufen lassen.



Papa und ich haben uns die anderen Fahrer angeschaut.



In meinem Training lief alles super. Die Starts klappten auch.


Die Fahrervorstellung war auch ein Erlebnis.



Mein Bruder Nik hat mich von allen Seiten fotografiert.



Dann ging das Rennen los:
Ich hatte im ersten Lauf einen Hammerstart


und war eine Runde an 2. Stelle,
wurde dann aber von Thomas Jörgensen auf den 3. Rang verweisen. So hatte ich wenigstens meinen ersten und leider auch einzigen Punkt eingefahren. Die Bahn wurde von Lauf zu Lauf schlechter und mir fehlt es einfach noch an Erfahrung, das jeweilige Set up zu finden. Daran muß ich noch arbeiten.
Im zweiten Lauf haben sie mich dann disqualifiziert, weil ich angeblich einen Rollstart hingelegt habe. Der Schieri hat so lange das Band unten gelassen, daß die Kupplung ins Band zog. Mein Rennkollege ist ins Band gefahren, wurde aber nicht disqualifiziert. Es war nichts zu ädern. Ich mußte raus, ein Reservefahrer rein. In den beiden letzten Läufen konnte ich dann auch nicht mehr punkten. Und somit blieb es bei einem Punkt. Gegen 22.00 Uhr haben wir dann die Heimreise angetreten, wo wir morgens gegen 10.30 angekommen sind. Der Sprinter wurde ausgeladen und die Motorräder schon wieder für das nächste Rennen in Nordhastedt gewaschen.




Roggenweg 12, 25785 Nordhastedt